Faist News
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FAIST mit Tochterfirma in Rumänien präsent
 |   vlnr: A.Lecheler (Marketing), M. Pop (FAIST Construction SRL), U. Maischatz (kfm. GF FAIST), C. Göppel (Einkauf FAIST)
  Bei der Qualitätsprüfung
  Beim Containerversand
  In der Fertigung
  H. Pop in seinem Büro
| FAIST Anlagenbau hat vor ca. einem Jahr eine Tochterfirma in Timisoara, Rumänien gegründet. Niederlassungsleiter Mircea Ovidiu Pop verbrachte kürzlich zwei Wochen in Niederraunau, um sich in den Bereichen Produktion, Qualitätssicherung, Einkauf und Vertrieb auf den neuesten Stand bringen zu lassen.
Die rumänische Firma namens FAIST Construction SRL verfolgt zwei Ziele. Im Bereich strategischer Beschaffung kümmert sie sich vornehmlich um die Qualitätssicherung für Stahlkonstruktionen lokaler Hersteller, die in Schallschutzprojekten im Energiesektor verwendet werden, wie z.B. bei Kraftwerken mit Gas- und Dampfturbinen. FAIST Anlagenbau bezieht schon seit mehreren Jahren spezielle Stahlprodukte aus Rumänien. Bisher wurden diese Geschäftsbeziehungen direkt von Niederraunau aus abgewickelt. Durch die Präsenz vor Ort, in Form der Tochterfirma, vereinfacht sich der Prozess der Qualitätsabnahmen bei den Herstellern deutlich. Hauptaufgabe von Pop ist die Qualitätssicherung samt Auditierung bei den lokalen Herstellern, sowie die Suche nach neuen Lieferanten. Dank der engen Zusammenarbeit auch im technischen Bereich werden die Produkte den hohen Qualitätsanforderungen der Kunden mehr als gerecht.
Uwe Maischatz, kaufmännischer Geschäftsführer von FAIST Anlagenbau, hat den Aufbau der rumänischen Firma von Anfang an betreut: „Neben den momentanen Erleichterungen in der Abwicklung der Lieferantenkontakte, bedeutet unsere Präsenz in Rumänien langfristig logistische Vorteile für die Bedienung aufstrebender Märkte in Osteuropa und Russland“. Je nach Entwicklung sei dann auch ein Ausbau der Mitarbeiterzahl möglich, so Maischatz.
Den rumänischen Markt erschließen
Das zweite Ziel der FAIST Construction SRL ist es, Kunden für Schallschutzanlagen und akustische Messräume in Rumänien zu finden, insbesondere in den Branchen Energie, Druck und Automobilindustrie. Entgegen der verbreiteten Meinung, in Rumänien sei kein Geld vorhanden, erklärt Pop, dass in bestimmten Sparten sehr wohl investiert werde. Bedingt durch den EU-Beitritt Rumäniens müssen nun die EU-weit geltenden Lärmschutzregeln beachtet werden. Das bedeutet, dass nahezu alle Druckereien gezwungen sind, in Schallschutzmaßnahmen zu investieren. Pop ist schon an einem ganz konkreten Projekt dran und blickt optimistisch in die Zukunft. Auch im Automobilbereich tut sich etwas: neben einer Forschungsstätte in Deutschland baut der Automobilhersteller Ford für 600 Millionen Euro ein neues Werk in der rumänischen Stadt Craiova. Die rumänische Regierung ist daran mit 400 Millionen Euro beteiligt. Als zusätzlichen Motor für Investitionen sieht Pop die Tatsache, dass viele Firmen aus den beengten Stadtzentren abwandern und auf der grünen Wiese neue Fabriken errichten. Dies berge großes Potential auch für den Bau von Schallschutzmaßnahmen.
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